Leckageortung
Bei Rohrbrüchen in Heizungssystemen oder in der Wasserversorgung (Warmwasser, Kaltwasser, Abwasser) sollten die Schadenstellen gezielt mit der Infrarotkamera gesucht werden! Mit Hilfe der Thermografie ist eine schnelle, zerstörungsfreie und oft zentimetergenaue Ortung des Lecks möglich, so wird die Reparaturstelle auf die tatsächliche Schadenstelle begrenzt. Das macht weniger Arbeit und Dreck, weniger Ärger und spart der Versicherung Geld, daher übernehmen die Versicherungsgesellschaften im Regelfall die Kosten für eine thermografische Leckortung.
Mit der Infrarotkamera wird z. B. auch die Funktion von Wand und Fußbodenheizungen überprüft, die Lage von Wasser, Heizungs und Fußbodenheizungsleitungen geortet, genau auf der Oberfläche abgebildet und in einem Untersuchungsbericht dokumentiert.
Heizungsleitungssystem: Wasserverluste und Druckabfall deuten meist auf eine Leckstelle im Heizungssystem hin. Oft ist nicht einmal der genaue Verlauf der Heizungsrohre bekannt! Zur Ortung des Rohrbruchs sollte der Sanitärinstallateur eng mit dem Thermografen zusammenarbeiten.
Wasserleitungssystem: Lecks im Wasserversorgungssystem werden meist erst bemerkt, wenn irgendwo das Wasser aus der Decke tropft. Ohne die Hilfe des Thermografen ist es oft kaum möglich, die Leckstelle zerstörungsfrei, schnell und sicher zu orten.
Eindringende Feuchtigkeit: Unzureichender Schlagregenschutz, fehlerhafte Feuchtigkeitssperren und mangelhafte Abdichtungen führen in Gebäuden oft zu schweren Feuchtigkeitsschäden in Flachdächern, Wänden und Böden. Die Thermografie kann helfen, die Ursachen zu finden

